von Frank Wollmann, Dresden
Opfer
Ach wär ich doch ein Buckelwal
Ach wär ich doch ein Buckelwal
von Frank Wollmann, Dresden 29.03.2026
Ach wär ich doch ein Buckelwal.
Die Fürsorge wäre mein,
hätte nicht des Hungers Qual,
an der Millionen gehen täglich ein.
Kriege jeden Tag Milliarden verschlingen,
wen interessiert das schon,
mich aber will man hören singen,
für die Opfer der Kriege ein Hohn.
Wenn auch jedes Leben lebenswert,
so ist nicht zu versteh'n,
warum sehen wir nicht, was verkehrt
und geschlossen auf die Straße geh'n.
Überlässt mich doch meinem Verlangen,
wendet euch wahren Leiden zu,
den Millionen Menschen, die im Elend gefangen,
hört den Friedenstauben zu.