von

Sonnenlicht

Aufbrechen

Aufbrechen
von Frank Wollmann, Dresden 19.02.2026

Weiß und Grau nun verschwinden,
allerorts der Boden bricht,
woraus sich zarte Pflanzen winden,
mit Blüten streben sie zum Licht.

Die Bäume verlieren ihre Last.
Sie ziehen ihr Schneekleid aus,
was ihnen nun nicht mehr passt
und treiben zarte Knospen raus.

Die Dunkelheit viel früher bricht,
der Tag viel länger jetzt verweilt,
geschenkt von warmen Sonnenlicht,
Natur sich nun viel bunter stylt.

Es mehren sich die Blumenkissen,
die Wiesen zeigen saft'ges Grün,
es duften Freesien und Narzissen,
auch Hyazinthen schon bald erblüh'n.

Vogelschwärme kehren heim,
Futter wird es reichlich geben,
Gesang stellt sich wieder ein,
bald schon gibt es neues Leben.

Es ist ein Balzen um die Gunst,
auch die Menschen werben,
die Liebe finden, hohe Kunst,
vom Winter liegen nur noch Scherben.

Wir brechen auf in neue Zeit,
die alte aber schnell vergeht,
Natur trägt jetzt das Frühlingskleid,
ein frischer, würz'ger Wind jetzt weht.

Zurück