von

Dasein

Der Schatten

Schatten einer Person © Frank Wollmann

Der Schatten

Du wirst verfolgt auf Schritt und Tritt
und immer läufst Du selber mit.
Mal schmal, mal lang, mal dick, mal breit,
abhängig je nach Tageszeit.

Nur in der Nacht, wenn brennt kein Licht,
da sieht man dich ja meistens nicht.
Dein Dasein uns auch nicht verschont,
scheint schon allein nur schwach der Mond.

Ziehen gar Wolken übers Licht,
du schwächer wirst oder zerbrichst.
Im flackernden Kerzenschein,
legst du Tanzeinlagen ein.

Du bist uns lieb und wahrlich teuer,
doch manchmal schon mal ungeheuer,
wenn mystisch sich Gestalten zeigen,
von Bäumen oder ihren Zweigen.

Für uns bist du nicht Wegzudenken,
ein Schattendasein wir dir schenken.
Wir wissen, wenn du nicht mehr bist,
dann ist aus für uns das Licht.

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