von Frank Wollmann, Dresden
Flügelschlag
Flügelschlag
von Frank Wollmann, Dresden 23.07.2026
Farbenreich sich Wiesen zeigen,
wäre ich jetzt nur ein Schmetterling,
so flög ich durch die Weiten,
ließ treiben mich von sanften Wind.
Necktarreich die Blütenkelche strahlen,
Bienen, Hummeln danach streben,
was die Natur kann alles malen,
ein wahrlich üppig, buntes Leben.
Kaum hörbar die Flügel schlagen,
zart und zerbrechlich sie ja sind,
was sie durch die Lüfte tragen,
Träume zu fliegen, hat jedes Kind.
Gefaltete Zitronen schweben,
Tagpfauenaugen kokettieren,
den Admiral muss man erleben,
in ihrer Pracht sie uns verführen.
In der Sonne ahlt sich der russische Bär,
sein Leib von Nektar bestäubt,
friedlich döst er vor sich her,
Natur immer Entspannung erzeugt.
Flügelschläge lassen Lüfte schwingen,
Schmetterlinge tanzen farbenfroh,
zart die Melodien der Insekten erklingen,
in der Heimat und irgendwo.