von Frank Wollmann, Dresden
Heidekraut

Heidekraut
von Frank Wollmann, Dresden 11.08.2025
Heidekraut wie bist du schön,
karg die Böden, oft nur Sand,
kann dich leuchtend blühen seh'n,
dich mein deutsches Heideland.
Wo einst mächtige Eichen standen,
hast du deinen Platz gefunden,
sie wurden verbaut, verbrannten,
du heiltest die verblieb'nen Wunden.
Doch auch dir ging es an den Kragen
durch Plaggen und die Heideschnucken,
Wanderdünen in den Himmel ragen,
da begann der Mensch zu schlucken.
So konnte es nicht weitergehen,
dieser Raubau an der Natur,
drum ist sie heut noch anzusehen,
Heide in leuchtend Lila pur.
Lüneburger- und Westruper Heide,
die Senne nicht zu vergessen,
sind eine wahre Augenweide,
Stunden hab ich dort gesessen.
Ach wie dort die Bienen fliegen,
sammeln fleißig Necktar ein,
wir so leckeren Honig kriegen,
sehr gesund soll dieser sein.
Lasst das Gute uns bewahren,
das auch die Enkel Freude haben,
von den Alten so erfahren
und auch selber weiter tragen.