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Besenwirtschaft

Huldigen wir den Reben

Huldigen wir den Reben
von Frank Wollmann, Dresden 18.09.2025

Der Berg ist für den Wein gemacht,
die Trauben die richt'gen Oechsle haben,
weil viele Stunden die Sonne lacht,
vom Boden sie sich genüsslich laben.

Die Rosen nicht für Schönheit steh'n,
zeigen schon früh den Mehltau an,
den man kann an den Rosen seh'n,
sodass man schneller handeln kann.

Ein guter Stein, die Wärme speichert,
darunter auch die Feuchtigkeit,
die Traube sich daran bereichert,
im Herbst ist es dann so weit.

Die Besenwirtschaften laden ein,
sogar zu Zwiebelkuchen
und den ersten jungen Wein,
dies muss man unbedingt versuchen.

Die Aussicht hin zum Elbestrom,
ein Gläschen guter Wein,
es ist des Winzers schönster Lohn,
nichts kann noch schöner sein.

Ein Hoch auf diesen Rebensaft,
in dem die Sonne wohnt,
die Ernte ist nun auch geschafft,
die Einkehr sich hier lohnt.

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