von Frank Wollmann, Dresden
Schmelze
Quell des Lebens
Quell des Lebens
von Frank Wollmann, 25.02.2026 Rammenau
Der Himmel hat sich aufgetan,
vereinzelt nur noch Wolken schweben,
auf dem Mist kräht laut der Hahn,
es soll bald wärmeres Wetter geben.
Vom Berg die Schmelze dringt ins Tal,
speist manch sonst karge Stelle,
jetzt fließt Wasser ohne Zahl
und sprudelt aus der Quelle.
Ob Röder, Gruna, Wesenitz oder Elbe,
das Wasser lange Wege nimmt,
der Ursprung ist derselbe,
es einer Quelle stets entspringt.
Wo Siedlungen sich erheben,
ist Wasser niemals weit,
denn Wasser bedeutet Leben,
gleich in welcher Zeit.
Brettmühlen wir noch kennen,
Ziehbrunnen und Mühlgräben,
vieles wäre noch zu nennen,
ohne Wasser gäbe es kein Leben.
Nie möge versiegen uns're Quelle,
die Bäche und dann Flüsse speist,
Der Jungbrunnen an dieser Stelle
uns ein langes Leben ja verheißt.