Reiseabenteuer

Barockes Palais im Großen Garten Dresden spiegelt sich im vorgelagerten Teich
Kleinod

von

Ein Wohnzimmer im Freien,
gleich dem von Versailles,
hier konnte der Adel feiern,
alle Hornorationen mit dabei.

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Rosa-oranger Sonnenuntergang über der Dresdner Skyline mit Frauenkirche, passend zum Gedicht "Mosaik des Himmels" von Frank Wollmann
Ferne

von

Ich wäre so gern ein Wolkenpuzzel,
würde mit den Wolken zieh'n,
als winzig kleines Fussel,
von Rom bis nach Berlin.

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plätschert

von

Licht und Schatten miteinander spielen,
Spiegelungen im Wasser steh'n,
kann den sanften Wind hier fühlen
und die Wasseramsel seh'n.
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Zunft

von

Die Säulen gewaltig in die Höhe ragen
und unten steh'n wir irdisch klein,
als würden sie den Himmel tragen,
allein dies beeindruckt ungemein.

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Enthusiasten

von

Unter dem Kessel die Kohle glüht,
Dampf sich gegen Kolben presst,
die ganzen Waggons so zieht,
uns gemütlich reisen lässt.

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Gekeltert

von

Die Traubenlese ist vorüber,
die Feldmaus staunt nicht schlecht,
denn jährlich immer wieder,
bleibt ihr ein guter Rest.

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Eindrücke

von

Rund sich die Erde präsentiert,
Entfernungen berechenbar,
wohin der Weg auf ihr auch führt,
ein Anfang und ein Ende war.

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Winterschuh

von

Die Einen sagen so, die Anderen sagen so,
Wetter ist stets relativ,
kommt darauf an, wann und wo
und wer die Wettergötter rief.

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Genusszeit

von

Strand von Villen hier gesäumt,
Bars laden zum Verweilen ein,
man vergisst und träumt,
genießt den heißen Wein.

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Passagiere

von

Ahoi, Ahoi es ruft die Ferne,
die Schiffssirene dröhnt im Hafen,
der Bootsmann steht an der Bordlaterne,
er hat die Abfahrt fast verschlafen.

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Mächtig

von

In der Kreidezeit entstanden,
wuchsen all die Schichten auf,
sich in flachen Binnenmeer befanden,
das Meer lief dann später aus.

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Farbenglanz

von

Ein großer Garten lädt uns ein,
lässt uns manch Ansicht so erblicken,
Palais, Figuren aus Marmor und Stein,
wahrlich ein wunderbar Entzücken.

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Bodenkrume

von

Einfach schön sind all die Klänge,
wunderbar die frischen Düfte,
die Natur schenkt uns Gesänge
und dazu noch wilde Düfte.

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Weltkulturerbe

von

Was doch der Frieden kann bewahren
an Stammbaum, Handwerk, Architektur,
an der Weser kann man viel davon erfahren,
was wohl alles war zuvor.

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Freude

von

Heidekraut wie bist du schön,
karg die Böden, oft nur Sand,
kann dich leuchtend blühen seh'n,
dich mein deutsches Heideland.

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Zukunftsträume

von

Jung und ungestüm wir waren,
kannten keine Zipperlein,
erst später haben wir erfahren,
was sich stellt im Alter ein.

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Balztanz

von

Der Kranich seine Flügel schlägt,
sich in die Lüfte hoch erhebt
als ein Symbol der Wachsamkeit
mit einem schönen Federkleid.

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Dünengras

von

Der Himmel glänzt in leuchtend Blau,
Türkis das Meereswasser strahlt,
Strandgelb wohin ich schau,
ein Bild wie frisch gemalt.

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Ferne

von

Anderswo den Sinnen folgen,
wenn auch der Himmel gleich,
seh ich trotzdem and're Wolken,
diese Veränderung macht reich.

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Genuss

von

Feiner Dorsch, Kabeljau und Zander
In der Suppe müssen schwimmen
Sellerie, Kerbel, Schalotten miteinander,
Charge Weißwein auch mit drinnen,

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