Die neuesten Wortgedanken
Zeichnung Sonnenuntergang © Frank Wollmann
Lebensstrom

von

Die Worte quellen Lava gleich,
Gedanken nur so fliegen,
dennoch sind sie inhaltsreich,
die Wahrheit nicht verbiegen.
+
Akkorde

von

Der Saxstall wieder voll belegt,
das Wetter drängt uns in den "Stall",
alle sind schon aufgeregt,
ein Höhepunkt auf jeden Fall.
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Flüchtigkeit

von

Strahlend der Rote Mohn sich wiegt
in dem reifenden Getreidefeld,
die Liebe alles überwiegt,
vergänglich scheint da das Geld.
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Resonanzen

von

Ich sah dem Vollmond in die Augen,
beobachtete das Sternenmeer
und konnte es kaum glauben,
als Schritt der "Schwarze Mann" daher.
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offenbaren

von

Ich schaue auf meine kleine Welt
und spüre Zufriedenheit,
hab mir den Acker selbst bestellt,
in auch mal schwerer Zeit.

+
Stille

von

Die Sonne strahlt mit einem Lächeln,
am Himmel nur ein Wölkchen schwebt,
man muss sich kühle Luft zufächeln,
sich nicht einmal ein Blatt bewegt.
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erblickt

von

Ist der Mai kühl und nass,
strahlt die Sonne immer wieder,
keimt Leben ohne Unterlass,
Vögel singen frohe Lieder.
+
Pfingstfest

von

Ach könnten wir am pentecoste
doch alle eine Sprache nur versteh'n,
dann würden beim Pater noster
alle Waffen Stille steh'n.

+
eingebrockt

von

Am Bahnsteig zu spät Europa stand,
kein Ziel man auf seinem Ticket fand.
Der Schnellzug war schon lang vorbei,
ein Bummelzug nun die Lösung sei.
+
Interpretation

von

Die Welt verstehen wir longidutinal,
radial in der Bewegung,
so kommt's zur Spiegelung allemal,
durch gegenseitige Erregung.
+
Maß

von

Hoch ihr Männer stoßet an,
solang zur Ehr die Sonne lacht,
auf das Besondere vom Mann,
weshalb ihm's Leben Freude macht.

+
Publicity

von

Gut, dass Investoren existieren
und aus guten Gründen investieren.
Doch sollte man Stimmen nicht negieren,
die Entscheidungen ad acta führen.

+
Leben

von

Die Wiesen feucht vom Morgentau,
die Luft ganz klar und kühl,
der Himmel fast strahlend Blau,
ich hör auf mein Gefühl.

+
Naturschauspiel

von

Der Wasserspiegel völlig glatt,
kann darin die Wolken sehn,
verloren hat sich auch ein Blatt,
kann es ganz gut versteh'n.

+
Kinder

von

"Wir sind das Volk" hört man uns rufen,
doch wie lang wird's uns noch geben,
einst wir reichlich Nachwuchs schufen,
doch was wir heute wohl erleben.

+
Zeichnung Landschaft © Frank Wollmann
Verbindung

von

Europa in seinen Strukturen
man glaubt es wahrlich kaum,
wäre heute völlig verloren,
vereinte es nicht den kulturellen Raum.

+
Jazzmusik

von

Es galt Mystisches einzufangen,
Töne aus Traditionen und Natur
und so zu Klängen zu gelangen,
dass ein Zauber dringt ans Ohr.
+
Flieder

von

Ich streife staunend durch den Garten,
welch Farben mich dort überraschen,
es können viele nicht erwarten,
die Bienen schon vom Nektar naschen.

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Zeichnung Kirche © Frank Wollmann
Gedanken

von

Sonntag geht man fleißig beten,
Hostien essen, Rotwein trinken,
nachmittags im Garten jäten,
vergnüglich seinen Nachbarn winken.

+
Elbe Tal

von

Alte Wege, Steige sich hoch winden,
bieten uns hier freie Sicht,
Winzerhäuser an den Hang sich binden,
manches ganze Bände spricht.
+
plätschert

von

Licht und Schatten miteinander spielen,
Spiegelungen im Wasser steh'n,
kann den sanften Wind hier fühlen
und die Wasseramsel seh'n.
+
Ranking

von

Die Katze schnurrt,
der Kater sträunt,
die Taube gurrt,
die Sonne bräunt.

+
Nektar

von

Es tragen mich die Schuhe frohgemut
durch Täler und auf Bergeshöh'n,
der Himmel blau, die Sicht sehr gut,
die Sonne macht's noch Mal so schön.
+
Alarmglocke

von

Faulend, stinkend, parasitär,
so wurde es schon einmal beschrieben,
Konflikte häufen sich immer mehr,
die Friedenswilligen werden zerrieben.
+
Aromen

von

Ein Süppchen in Ehren
mit frischem Gemüse
kann niemand verwehren,
spürt man vom Kopf bis in die Füße.

+
Prinz

von

So manche Kugel fiel schon rein
und der Wunsch der Frauen groß.
Sie möchten auch einmal Prinzessin sein
und sitzen auf des Prinzen Schoß

+
Ziel

von

Knorrig streckt sich der Stamm,
Lebensnarben, die geblieben,
sieht man sie genauer an,
kann man lesen, was geschrieben.

+
genießen

von

Wohlig duftet das Bouquet,
Harmonie spürt der Gaumen,
Yes, wenn ich die Farbe seh,
Sinne versetzen mich in Staunen,

+
Mischung

von

Das Leben ist recht kompliziert
und niemals nur Schwarz / Weiß,
was zu Farbakzenten führt,
dies macht das Leben "heiß".
+
Revue

von

Des Tages Werk ist nun vollbracht.
Die Sonne senkt sich nieder.
Erwartet wird schon bald die Nacht,
die Vögel singen ihre Abendlieder.
+

Über wortgedanken.de

Erlebtes, Gehörtes und Berührendes ...

halte ich gern mit meinen Worten fest und teile das eine und andere Gedicht mit Freunden, Nachbarn und Kollegen. Sie ermutigten mich, diese Eindrücke und Emotionen von der Natur, den Menschen, den Streiflichtern über Feste, Jahreszeiten u. v. m. einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

So entstehen seit vielen Jahren Gedichte, die ich gelegentlich mit eigenen Zeichnungen oder Fotos illustriere. Menschen ein Lächeln, ein Nachdenken oder auch Tränen der Entlastung schenken zu können, ist das, was mich inspiriert, meine Wahrnehmungen in Wortgedanken zu fassen und zu bebildern.

Sind Sie neugierig geworden? - zögern Sie nicht, entdecken Sie Parallelen zu Ihren eigenen Wahrnehmungen und Befindlichkeiten. Viel Spaß.

Ihr Frank Wollmann, Autor

Instagram:
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