Die neuesten Wortgedanken
Schwimmer schwebt über einem Hungerstein der Elbe mit den Jahreszahlen 1893 und 2018 im flachen Wasser
Regenlied

von

Ein Schwimmer wie er im Buche steht,
brauch Wasser zum Schwimmen,
wenn's aber bloß bis zum Knöchel geht,
kann irgendwas nicht stimmen.

+
Barockes Palais im Großen Garten Dresden spiegelt sich im vorgelagerten Teich
Kleinod

von

Ein Wohnzimmer im Freien,
gleich dem von Versailles,
hier konnte der Adel feiern,
alle Hornorationen mit dabei.

+
Stimmungsvoller Sonnenuntergang mit dramatischen Wolken und goldenem Licht über der weiten Landschaft.
Sonne

von

Es glüh'n zz. bei allen Sachsen,
weil im Zenit de Sonne steht,
de Köppe un och de Haxen,
weshalb mer gern in Schatten geht.

+
Bunter Blumenstrauß mit lila Anemonen, grüner Hortensie und Fetthenne in einer Vase
Botschaft

von

Ich schaue auf den Blumenstrauß,
den du für mich gebunden,
er bringt mir Farben in mein Haus,
denk an so manche Stunden.

+
Rosa-oranger Sonnenuntergang über der Dresdner Skyline mit Frauenkirche, passend zum Gedicht "Mosaik des Himmels" von Frank Wollmann
Ferne

von

Ich wäre so gern ein Wolkenpuzzel,
würde mit den Wolken zieh'n,
als winzig kleines Fussel,
von Rom bis nach Berlin.

+
Sieben glatt polierte Trommelsteine liegen mit Abstand zueinander auf einem hellen Untergrund. Zu sehen sind orangefarbene, grüne, gelbe, weiße, transparente und rotbraune Steine in runden und ovalen Formen.
Spektakel

von

Steine können wertvoll sein,
jedoch keinesfalls in den Nieren,
in Brüssel laden Juweliere ein,
die nicht zu Schmerzen führen.
+
Geborgenheit

von

Geboren auf der Mutter Erde,
die mehrere Gesichter prägt,
die Menschen bleiben immer Zwerge
die Zeit jeden Einzelnen überlebt.
+
Veränderung

von

Einer Frucht gleich, reift ein Kind.
Im Innern festigt sich der Kern.
Vieles das Wachstum wohl bestimmt,
Erwachsensein liegt da noch fern.
+
Ritter und Burgfrauen in historischen Gewändern vor der Burg Ranis beim Mittelalterfest der Riffritter
Spektakel

von

Die Zeche für das Riff bezahlt,
Ritter sind doch ehrenwert,
so dann den Grundriss gemalt,
eine Burg an der Stelle nicht verkehrt.

+
Wesen

von

Die Lebenszeit ein Flügelschlag,
ein Jeder sucht nach Lebenssinn
und dies nicht nur an einem Tag,
nein, bis zum Lebensende hin.
+
Sonnenlicht bricht durch Wolken über einer Baumsilhouette am Abendhimmel
Wasserstoff

von

Die Sonne scheint mir ins Gesicht,
spüre Licht und Glut,
es wäre ein vernichtender Verzicht,
für niemand wär dieser gut.

+
Ein Tagpfauenauge sitzt mit weit geöffneten Flügeln auf verwittertem Holz
Admiral

von

Farbenreich sich Wiesen zeigen,
wäre ich jetzt nur ein Schmetterling,
so flög ich durch die Weiten,
ließ treiben mich von sanften Wind.

+
Mann liegt entspannt im Sand am Strand und schaut Möwen am Himmel nach
Zukunft

von

Ich liege im Sand, einen Halm im Mund,
schaue in die Weite des Himmels hinein,
für Pessimismus sehe ich keinen Grund,
kreischend hör ich die Möven schrein.
+
Blick

von

Es gibt so viele Möglichkeiten
die Heimat wohnnah zu erkunden
und dies zu allen Jahreszeiten,
ohne den Erdball zu umrunden.
+
Sinne

von

Lass se dödeln, lass se dödeln,
läuft der Ball hier auch nicht rund,
solang sie And're noch verblödeln,
die FIFA holt sich ihren Punkt.
+
Aquarellzeichnung: Ein Fußballspieler im blauen Trikot mit der Nummer 10 kniet jubelnd nach einem Torschuss, der Torwart im gelben Trikot hechtet vergeblich, im Hintergrund jubelt das Publikum im Stadion.
Triumph

von

Wer möchte nicht Gewinner sein?
Eliten sind dafür angetreten,
Lange trainierten sie daheim,
Tore woll'n Fußballfans erleben.

+
Sinne

von

"Über Rosen kann man dichten,
in Äpfel muss man beissen" -
liest man Goethe schon berichten,
möcht uns Schönes  wohl verheißen.
+
Aquarellzeichnung: Eine schwitzende Person steht am Fenster unter einem Ventilator, daneben der Text „Schwitzt Du noch oder klebst Du schon?“
Hitzewelle

von

Genießt die hohen Temperaturen,
es ist ja Energie frei Haus,
"erstickt ist besser, als erfroren",
macht einfach nur das Beste draus.
+
Familie am Strand schützt sich mit Sonnencreme, Hüten und Sonnenschirm vor starker Sonne
Blässe

von

Haltet durch, lasst euch nicht garen,
Sonnen kennen kein Erbarmen,
rösten euch mit ihren Strahlen,
dann erlebt ihr Höllenqualen,

+
Weiden

von

Saftig die Wiesen auf der Alm,
und voller würz'gen Duft,
er kommt von jeden Halm,
gesund ist hier die Luft.

+
mediterran

von

Berge in den Himmel ragen,
einige Gipfel weiß bedeckt,
viele ein Kreuz auch tragen,
manch Spitze in der Wolke steckt.

+
Weiße Schäfchenwolken (Wolkenschafe) ziehen vor strahlend blauem Himmel
Sturm

von

Wolkenschafe ziehen vorüber,
kleine, große sind dabei,
zwischendrin Blau immer wieder,
Schwalben fliegen vogelfrei.
+
Sinne

von

Einst erging's den Ziegen schlecht,
die ärmsten hielten sie zum Überleben,
den Großbauern war es nicht recht,
viel ihrer Weidefläche abzugeben.

+
Aquarellzeichnung: Ein Paar sitzt umarmt unter einem Baum an einem See bei Sonnenuntergang. Daneben liegt ein zerbrochenes Herz, aus dem eine Pflanze wächst und sich zu einem großen, blühenden Herzstrauch entwickelt – Symbol für Liebe, die durch dick und
Zukunft

von

Die Liebe, die man einst gefunden,
als Keim zur starken Pflanze wuchs,
Plessuren und auch kleine Wunden,
verheilten durch die Liebe flugs.

+
Junge beobachtet am Fluss den Kreislauf der Natur mit Vogel, Schmetterling, Fisch und Reh
Kreislauf

von

Sehr früh der Mensch erkennen muss,
es ist für ihn Notwendigkeit,
zu schützen, Tiere, Wald und Fluss,
zu verlängern der Erde Lebenszeit.

+
Zeichnung Sonnenuntergang © Frank Wollmann
Lebensstrom

von

Die Worte quellen Lava gleich,
Gedanken nur so fliegen,
dennoch sind sie inhaltsreich,
die Wahrheit nicht verbiegen.
+
Akkorde

von

Der Saxstall wieder voll belegt,
das Wetter drängt uns in den "Stall",
alle sind schon aufgeregt,
ein Höhepunkt auf jeden Fall.
+
Flüchtigkeit

von

Strahlend der Rote Mohn sich wiegt
in dem reifenden Getreidefeld,
die Liebe alles überwiegt,
vergänglich scheint da das Geld.
+
Resonanzen

von

Ich sah dem Vollmond in die Augen,
beobachtete das Sternenmeer
und konnte es kaum glauben,
als Schritt der "Schwarze Mann" daher.
+
offenbaren

von

Ich schaue auf meine kleine Welt
und spüre Zufriedenheit,
hab mir den Acker selbst bestellt,
in auch mal schwerer Zeit.

+

Über wortgedanken.de

Erlebtes, Gehörtes und Berührendes ...

halte ich gern mit meinen Worten fest und teile das eine und andere Gedicht mit Freunden, Nachbarn und Kollegen. Sie ermutigten mich, diese Eindrücke und Emotionen von der Natur, den Menschen, den Streiflichtern über Feste, Jahreszeiten u. v. m. einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

So entstehen seit vielen Jahren Gedichte, die ich gelegentlich mit eigenen Zeichnungen oder Fotos illustriere. Menschen ein Lächeln, ein Nachdenken oder auch Tränen der Entlastung schenken zu können, ist das, was mich inspiriert, meine Wahrnehmungen in Wortgedanken zu fassen und zu bebildern.

Sind Sie neugierig geworden? - zögern Sie nicht, entdecken Sie Parallelen zu Ihren eigenen Wahrnehmungen und Befindlichkeiten. Viel Spaß.

Ihr Frank Wollmann, Autor

Instagram:
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