Die neuesten Wortgedanken
Maß

von

Hoch ihr Männer stoßet an,
solang zur Ehr die Sonne lacht,
auf das Besondere vom Mann,
weshalb ihm's Leben Freude macht.

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Gemälde See © Yuliya Drogalova
Publicity

von

Gut, dass Investoren existieren
und aus guten Gründen investieren.
Doch sollte man Stimmen nicht negieren,
die Entscheidungen ad acta führen.

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Leben

von

Die Wiesen feucht vom Morgentau,
die Luft ganz klar und kühl,
der Himmel fast strahlend Blau,
ich hör auf mein Gefühl.

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Naturschauspiel

von

Der Wasserspiegel völlig glatt,
kann darin die Wolken sehn,
verloren hat sich auch ein Blatt,
kann es ganz gut versteh'n.

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Kinder

von

"Wir sind das Volk" hört man uns rufen,
doch wie lang wird's uns noch geben,
einst wir reichlich Nachwuchs schufen,
doch was wir heute wohl erleben.

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Zeichnung Landschaft © Frank Wollmann
Verbindung

von

Europa in seinen Strukturen
man glaubt es wahrlich kaum,
wäre heute völlig verloren,
vereinte es nicht den kulturellen Raum.

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Jazzmusik

von

Es galt Mystisches einzufangen,
Töne aus Traditionen und Natur
und so zu Klängen zu gelangen,
dass ein Zauber dringt ans Ohr.
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Flieder

von

Ich streife staunend durch den Garten,
welch Farben mich dort überraschen,
es können viele nicht erwarten,
die Bienen schon vom Nektar naschen.

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Zeichnung Kirche © Frank Wollmann
Gedanken

von

Sonntag geht man fleißig beten,
Hostien essen, Rotwein trinken,
nachmittags im Garten jäten,
vergnüglich seinen Nachbarn winken.

+
Elbe Tal

von

Alte Wege, Steige sich hoch winden,
bieten uns hier freie Sicht,
Winzerhäuser an den Hang sich binden,
manches ganze Bände spricht.
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plätschert

von

Licht und Schatten miteinander spielen,
Spiegelungen im Wasser steh'n,
kann den sanften Wind hier fühlen
und die Wasseramsel seh'n.
+
Ranking

von

Die Katze schnurrt,
der Kater sträunt,
die Taube gurrt,
die Sonne bräunt.

+
Nektar

von

Es tragen mich die Schuhe frohgemut
durch Täler und auf Bergeshöh'n,
der Himmel blau, die Sicht sehr gut,
die Sonne macht's noch Mal so schön.
+
Alarmglocke

von

Faulend, stinkend, parasitär,
so wurde es schon einmal beschrieben,
Konflikte häufen sich immer mehr,
die Friedenswilligen werden zerrieben.
+
Aromen

von

Ein Süppchen in Ehren
mit frischem Gemüse
kann niemand verwehren,
spürt man vom Kopf bis in die Füße.

+
Prinz

von

So manche Kugel fiel schon rein
und der Wunsch der Frauen groß.
Sie möchten auch einmal Prinzessin sein
und sitzen auf des Prinzen Schoß

+
Ziel

von

Knorrig streckt sich der Stamm,
Lebensnarben, die geblieben,
sieht man sie genauer an,
kann man lesen, was geschrieben.

+
genießen

von

Wohlig duftet das Bouquet,
Harmonie spürt der Gaumen,
Yes, wenn ich die Farbe seh,
Sinne versetzen mich in Staunen,

+
Mischung

von

Das Leben ist recht kompliziert
und niemals nur Schwarz / Weiß,
was zu Farbakzenten führt,
dies macht das Leben "heiß".
+
Revue

von

Des Tages Werk ist nun vollbracht.
Die Sonne senkt sich nieder.
Erwartet wird schon bald die Nacht,
die Vögel singen ihre Abendlieder.
+
Glück

von

Der frühe Feger auf dem Dach
kann ringsum in die Ferne schauen,
sieht und hört so manches Ach,
auch welche, die schwer zu verdauen.

+
Schwung

von

Solange alles im grünen Bereich,
der rote in weiter Ferne liegt,
fällt einem sein Leben leicht,
weil der Schmetterling noch fliegt.
+
Farben

von

Hier und da paar Wolken zieh'n,
malerisches Blau den Himmel schmückt,
Wiesen steh'n im saft'gen Grün,
werden von Farben schon beglückt.
+
unterwegs

von

Die Glocken läuten viele mal,
Sonntag im Kalender steht,
sinfonisch schwingt der Klang im Tal,
ein leichtes Frühlingslüftchen weht.
+
Weinberghäuser

von

Ein Landstrich lädt zum Träumen ein,
vor allem, wenn die Sonne scheint,
gedeiht am Hang der gold'ne Wein,
auch wenn ab und an der Himmel weint.
+
verehren

von

Knorrig sich der alte Baum erhebt,
noch ist er blätterlos,
mächtig der Stamm gen Himmel strebt,
ein Bild einfach grandios.
+
Vergangenheit

von

Erinnern wir uns an Kindertage,
die in der frühen Kindheit liegen,
beschäftigt uns sofort die Frage,
ob wir da ganz richtig liegen.
+
Opfer

von

Ach wär ich doch ein Buckelwal.
Die Fürsorge wäre mein,
hätte nicht des Hungers Qual,
an der Millionen gehen täglich ein.
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Reichtum

von

Der Mensch lernt viel von der Natur
wie sich das Leben dort entfaltet,
denn was so alles kommt da vor,
der Mensch akribisch ja verwaltet.
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Geborgenheit

von

Wohnen muss kein Luxus sein,
Wohnen gehört zum Leben,
jeder richtet sich so ein,
Schutz muss es ihm geben.
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Über wortgedanken.de

Erlebtes, Gehörtes und Berührendes ...

halte ich gern mit meinen Worten fest und teile das eine und andere Gedicht mit Freunden, Nachbarn und Kollegen. Sie ermutigten mich, diese Eindrücke und Emotionen von der Natur, den Menschen, den Streiflichtern über Feste, Jahreszeiten u. v. m. einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

So entstehen seit vielen Jahren Gedichte, die ich gelegentlich mit eigenen Zeichnungen oder Fotos illustriere. Menschen ein Lächeln, ein Nachdenken oder auch Tränen der Entlastung schenken zu können, ist das, was mich inspiriert, meine Wahrnehmungen in Wortgedanken zu fassen und zu bebildern.

Sind Sie neugierig geworden? - zögern Sie nicht, entdecken Sie Parallelen zu Ihren eigenen Wahrnehmungen und Befindlichkeiten. Viel Spaß.

Ihr Frank Wollmann, Autor

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