Die neuesten Wortgedanken
Kinder

von

"Wir sind das Volk" hört man uns rufen,
doch wie lang wird's uns noch geben,
einst wir reichlich Nachwuchs schufen,
doch was wir heute wohl erleben.

+
Aromen

von

Ein Süppchen in Ehren
mit frischem Gemüse
kann niemand verwehren,
spürt man vom Kopf bis in die Füße.

+
Prinz

von

So manche Kugel fiel schon rein
und der Wunsch der Frauen groß.
Sie möchten auch einmal Prinzessin sein
und sitzen auf des Prinzen Schoß

+
Ziel

von

Knorrig streckt sich der Stamm,
Lebensnarben, die geblieben,
sieht man sie genauer an,
kann man lesen, was geschrieben.

+
genießen

von

Wohlig duftet das Bouquet,
Harmonie spürt der Gaumen,
Yes, wenn ich die Farbe seh,
Sinne versetzen mich in Staunen,

+
Mischung

von

Das Leben ist recht kompliziert
und niemals nur Schwarz / Weiß,
was zu Farbakzenten führt,
dies macht das Leben "heiß".
+
Revue

von

Des Tages Werk ist nun vollbracht.
Die Sonne senkt sich nieder.
Erwartet wird schon bald die Nacht,
die Vögel singen ihre Abendlieder.
+
Schwung

von

Solange alles im grünen Bereich,
der rote in weiter Ferne liegt,
fällt einem sein Leben leicht,
weil der Schmetterling noch fliegt.
+
unterwegs

von

Die Glocken läuten viele mal,
Sonntag im Kalender steht,
sinfonisch schwingt der Klang im Tal,
ein leichtes Frühlingslüftchen weht.
+
Weinberghäuser

von

Ein Landstrich lädt zum Träumen ein,
vor allem, wenn die Sonne scheint,
gedeiht am Hang der gold'ne Wein,
auch wenn ab und an der Himmel weint.
+
verehren

von

Knorrig sich der alte Baum erhebt,
noch ist er blätterlos,
mächtig der Stamm gen Himmel strebt,
ein Bild einfach grandios.
+
Vergangenheit

von

Erinnern wir uns an Kindertage,
die in der frühen Kindheit liegen,
beschäftigt uns sofort die Frage,
ob wir da ganz richtig liegen.
+
Opfer

von

Ach wär ich doch ein Buckelwal.
Die Fürsorge wäre mein,
hätte nicht des Hungers Qual,
an der Millionen gehen täglich ein.
+
Reichtum

von

Der Mensch lernt viel von der Natur
wie sich das Leben dort entfaltet,
denn was so alles kommt da vor,
der Mensch akribisch ja verwaltet.
+
Geborgenheit

von

Wohnen muss kein Luxus sein,
Wohnen gehört zum Leben,
jeder richtet sich so ein,
Schutz muss es ihm geben.
+
Erinnerungen

von

Sandig der Weg durch die Dünen führt,
nach Ankunft ist dies der erste Gang,
bei dem man die Meeresbrise spürt,
der Strand unendlich lang.
+
Blüten

von

Vor dem Winter hatten sie sich versteckt,
jetzt glänzen sie in bunter Farbenpracht.
Der Frühling hat sie wieder aufgeweckt,
weil stundenlang die Sonne lacht.
+
Fensterbögen

von

Es stehen Ruinen, alte Mauern,
teils überwuchert, teils freigelegt,
sie sicher noch viele Jahre überdauern,
was haben sie nicht alles schon erlebt.
+
Kamelienboom

von

Carl von Linn'e hat sie benannt,
die Blume, die als Symbol des Frühlings gilt,
als Kamelie wurde sie so weltbekannt,
Formen und Farben ein unvergessliches Bild.
+
Erblickt

von

Der Schnee ist gerade verschwunden,
Wiese und Beete sind wieder frei,
da dauert es nur wenig Stunden
und die Blumenfee, sie eilt herbei.
+
Frühjahrssaat

von

Die Erde lechzt nach Feuchtigkeit,
dem wichtigen Elixier des Lebens,
keine Wolken weit und breit,
auf Regen wartet man vergebens.
+
Liebste

von

International wird zelebriert,
Frauen als wertvoll zu bemessen,
gebt drum acht, dass nicht passiert,
diesen Tag gar zu vergessen.
+
Zauber

von

Im Fichtenwald zieht Leben ein,
die Wichtel sind jetzt aufgewacht,
gekitzelt von dem Sonnenschein,
ihr Wichtelherz gleich Sprünge macht.
+
Flair

von

Die Heimat, unser deutsches Land
kann man täglich neu entdecken,
verborgen liegt so allerhand,
dies sollte uns're Neugier wecken.
+
Frühjahrsputz

von

Blattwerk, Kleidung und Fassaden
sieht man farblich aufgefrischt,
weil sie in der Sonne baden
und das Wintergrau zerbricht.
+
Friedenstaube

von

Der Imperialismus zügellos erscheint,
willkürlich wieder Bomben fallen,
die Mutter ihr Kind beweint,
Rauchsäulen steigen, Schüsse hallen.
+
Schmelze

von

Der Himmel hat sich aufgetan,
vereinzelt nur noch Wolken schweben,
auf dem Mist kräht laut der Hahn,
es soll bald wärmeres Wetter geben.
+
Osterwelt

von

Die Wiesen glänzen saftig grün,
Lämmerschwänze im Nektarreigen,
die Hühner sich jetzt emsig müh'n,
bei ihnen sich nun Hasen zeigen.
+
Schnee

von

Der Himmel endlich frei vom Grau,
aufgezogen die Gardine,
zeigt er sich jetzt in klaren Blau,
die Sonne strahlt mit froher Mine.

+
Sonnenlicht

von

Weiß und Grau nun verschwinden,
allerorts der Boden bricht,
woraus sich zarte Pflanzen winden,
mit Blüten streben sie zum Licht.

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Über wortgedanken.de

Erlebtes, Gehörtes und Berührendes ...

halte ich gern mit meinen Worten fest und teile das eine und andere Gedicht mit Freunden, Nachbarn und Kollegen. Sie ermutigten mich, diese Eindrücke und Emotionen von der Natur, den Menschen, den Streiflichtern über Feste, Jahreszeiten u. v. m. einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

So entstehen seit vielen Jahren Gedichte, die ich gelegentlich mit eigenen Zeichnungen oder Fotos illustriere. Menschen ein Lächeln, ein Nachdenken oder auch Tränen der Entlastung schenken zu können, ist das, was mich inspiriert, meine Wahrnehmungen in Wortgedanken zu fassen und zu bebildern.

Sind Sie neugierig geworden? - zögern Sie nicht, entdecken Sie Parallelen zu Ihren eigenen Wahrnehmungen und Befindlichkeiten. Viel Spaß.

Ihr Frank Wollmann, Autor

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