Die neuesten Wortgedanken
Bestand

von

Schaut man in die Geschichte rein,
sieht man sich ganz plötzlich klein.
Warm-und Kaltzeiten im Wechselspiel,
da sind 100 Jahre nicht sehr viel.

+
Glaube

von

Es bleibt der Menschheit ewiger Traum
in Harmonie zu leben,
einander zu vertrau'n,
nicht die Hand zu erheben.

+
Genuss

von

Feiner Dorsch, Kabeljau und Zander
In der Suppe müssen schwimmen
Sellerie, Kerbel, Schalotten miteinander,
Charge Weißwein auch mit drinnen,

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Werte

von

Geboren in die Familie hinein,
Ein unbeeinflussbarer Gang,
Schön oder unschön kann dies sein,
Charakter bleibt ein Leben lang.

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unermüdlich

von

Im Alltag spürt man nicht sein Herz,
welches unermüdlich schlägt,
erst wenn man spürt dessen Schmerz,
die Sorge sich erhebt.

+
Zeichnung Mann © Frank Wollmann
Heilung

von

Nur ein Mann, der durchtrainiert,
Muskelmasse sein Gewicht,
Muskelschmerzen heftig spürt,
muskellose Wesen nicht.

+
Zeichnung abstrakt © Frank Wollmann
Ohnmacht

von

Mer ham gekämpft,
mer ham gerungen,
gedämpft de Kampflieder gesungen,
doch eenes war uns dabei gewiss,

+
Duft

von

Ein Meer an weißer Blütenpracht
soweit das Auge blicken kann,
Natur ist plötzlich aufgewacht,
die Knospen nicht mehr bremsen kann.

+
Fischermarkt

von

Langsam steigt der Küstennebel
und verschafft so freie Sicht,
auf die nordisch blonden Mädel,
tief gebräunt vom Sonnenlicht.

+
Abendstille

von

Die Lebensspenderin versinkt im Meer
ein Schauspiel ohnegleichen,
Rot läuft sie übers Wasser zu uns her,
man kann ihr nicht entweichen.

+
Labyrinth

von

Der Maulwurf ist ein pelzig Tier,
er lockert auf den Boden.
Er gräbt mal dort, mal hier,
ganz fleißig mit den Pfoten.

+
Freiheit

von

Die Zeit bringt auch Veränderung,
war es auch anders erst gedacht,
man ist jedoch nur einmal jung,
soll tun, was wirklich glücklich macht.

+
Geschichte

von

Hei, wie uns die Schuhe tragen
über Feld und weite Flur,
welche Wege sie doch wagen
durch die üppige Natur.

+
Geduld

von

Da sin mer uff dem Erdenrund,
hamm selber keene Schuld,
de Welt is lang ni mehr gesund,
nu brauch mer viel Geduld.

+
Friedenswillen

von

Franziskus ist von uns gegangen,
Ruhe ist ihm nun vergönnt,
Alle Gläubigen nun bangen,
Nicht, dass der ganze Himmel brennt.

+
Sinne

von

Sanft die Flügel schlagen,
bunte Farben sich erheben,
durch Lüfte werden sie getragen,
dem Sonnenschein entgegen.

+
Träume

von

Was auch immer in der Welt geschieht,
Familie ist sie noch so klein,
man sich um sie ja stets bemüht,
für ein gemeinsames Glücklichsein.

+
Stille

von

Spiegelungen durch Sonnenschein,
Schatten Abbilder erzeugen,
Frühling gibt ein Stelldichein,
lässt die Glockenblumen läuten.

+
Ziele

von

Ein gelungener Wochenstart tut gut
und klare Regeln dies auch unterstützen,
dies stärkt beträchtlich den Lebensmut,
wird der Gesundheit reichlich nützen.

+
Knospen

von

Der Frühling will es wahrlich wissen,
den Pinsel führt er sicher in der Hand,
malt bunte Blumenkissen,
vertreibt das Grau nun aus dem Land.

+
Klänge

von

Die Terrassentür steht offen,
die Frau des Hauses am Spinett,
frohe Klänge lassen uns nun hoffen,
der Winter ist jetzt endlich weg.

+
Frisches Grün

von

Eine Explosion weißer Blüten
leuchtet in das Himmelsblau,
im Geäst schon Vögel brüten,
die Natur stellt sich zur Schau.

+
Regeln

von

Peinlich dieses Instrument,
Ärger wird vorprogrammiert
Denn wer keine Regeln kennt,
Ahnungslos die Ordnung stört.

+
Glücklichsein

von

Verwandlung gibt's in jedem Alter,
verspürt Krippeln gar im Bauch,
das ist nicht nur ein Falter,
nicht nur ein zarter Hauch.

+
Charm

von

Heut kracht de Sonne uff de Lider,
de Frauen trachen off'ne Mieder,
de Haut verfärbt sich langsam rot,
Vorsicht der dunkle Hautkrebs droht.

+
Verstecken

von

Erschöpft, doch glücklich hockt der Hase,
den Korb hat er jetzt weggestellt,
die Eier liegen bemalt im Grase,
weil er jährlich sein Versprechen hält.

+
Gemüt

von

Angezündet sind die Kerzen,
Flammen zügeln in den Äther,
Wünsche ganz von Herzen
überbringt dir heut ein Jeder.

+
Kostbarkeiten

von

Weiter so könnte es gehen,
diese Zeit muss man genießen,
in der wir noch freihändig gehen,
stehen auf den eig'nen Füßen.

+
Menschenleben

von

Lasst uns freuen über Kleinigkeiten,
gebt euch wie ihr eben seid,
bleibt fern allen Streitigkeiten,
für die Liebe nehmt euch Zeit.

+
Stimmung

von

Es winkt der Becher auf den Wiesen,
oh Polenztal wie bist du schön,
der Frühling liegt uns jetzt zu Füßen,
durch dieses Tal sollte man geh'n.

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Über wortgedanken.de

Erlebtes, Gehörtes und Berührendes ...

halte ich gern mit meinen Worten fest und teile das eine und andere Gedicht mit Freunden, Nachbarn und Kollegen. Sie ermutigten mich, diese Eindrücke und Emotionen von der Natur, den Menschen, den Streiflichtern über Feste, Jahreszeiten u. v. m. einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

So entstehen seit vielen Jahren Gedichte, die ich gelegentlich mit eigenen Zeichnungen oder Fotos illustriere. Menschen ein Lächeln, ein Nachdenken oder auch Tränen der Entlastung schenken zu können, ist das, was mich inspiriert, meine Wahrnehmungen in Wortgedanken zu fassen und zu bebildern.

Sind Sie neugierig geworden? - zögern Sie nicht, entdecken Sie Parallelen zu Ihren eigenen Wahrnehmungen und Befindlichkeiten. Viel Spaß.

Ihr Frank Wollmann, Autor

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