Die neuesten Wortgedanken
Pirouette

von

Es fliegt der Plastikball hin und her,
die Augenpaare fliegen mit,
Sidespin, Topspin, Flipp, Ballonabwehr,
da muss man sein schon fit.

+
Zunft

von

Schwarz vom Fegen,
doch rein das Herz,
bringt der Schornsteinfeger Segen,
aufgelegt zu manchem Scherz.

+
schmecken

von

Es grüßt der helle Morgenglanz
und wieder beginnt des Lebens Tanz.
Mal gleitend über glatten Dielen,
mal holpernd, dass man spürt die Schwielen.

+
gemeinsame Zeit

von

Golden glänzt das Morgenlicht,
Fünfzig Jahre Zweisamkeit,
diesen Tag vergisst man nicht,
feiert ihn mit Heiterkeit.

+
unvergessen

von

Die Taue sind vom Pier gelöst,
Marseille, Marseille auf Wiedersehen,
man jetzt auf Erinnerungen stößt,
die Reise war so wunderschön.

+
verstehen

von

Neugier weckt am Morgen auf,
schaut man aus dem Fenster raus,
möchte vieles noch entdecken,
nichts soll sich vor uns verstecken.

+
Entzücken

von

Venedigs Silhouette sanft erwacht,
Rot steigt der Sonne Ball empor,
verdrängt die Stille, laue Nacht,
erweckt das neue Leben pur.

+
Freiheit

von

Es springen tausende Gedanken,
um welche sich Gedanken ranken.
Sie alle wollen bei dir sein,
dringen tief bei dir ins Inn're ein.

+
mit Bedacht

von

Feuer veränderte unser Leben,
im negativen wie im positiven Sinne,
es kann Licht und Wärme geben,
jedoch auch Gift sein einer Spinne.

+
Resonanz

von

Der Briefleser träumt,
hat den Antwortbrief versäumt,
weiß nicht, wie es weitergeht,
ob das Fräulein auf ihn steht,

+
Edles

von

Die Normandie liegt Dir zu Füßen,
Apfelbäume weit und breit,
wenn die zarten Knospen sprießen,
feiert man die Blütenzeit.

+
Tränen

von

Sag mir welche Mutter weint,
wo ist ihr Kind geblieben?
Für sie nicht mehr die Sonne scheint,
was ist gescheh'n?

+
herausgekrochen

von

Hat sich ein Pfurz gar quergestellt,
verändert dies sofort die Welt,
ob im feinen Zwirn oder in Arbeitskluft,
wenn erst einmal entweicht die Luft,

+
Klangfarbe

von

Zartgliedrig liegen Finger auf Schwarz - Weiß,
mal sanft, mal hart sie die Tasten drücken,
die Töne mal laut, mal leis,
die Hörer mit dem Klang beglücken.

+
Ablenkung

von

Es war kein Löwe, auch kein Schwein,
was auch ward recherchiert,
was Großes aber sollt es sein,
dann verkauft sich's wie geschmiert.

+
entfalten

von

Was alles in der Welt passiert,
macht viele wahrlich arg frustriert.
Doch ändert dies nichts am Geschehen,
denn es wird immer weiter gehen.

+
Bühne

von

Versunken in des Künstlers Gaben,
im Publikum sitzt nur ein Mann,
man sieht ihn, sich an Worten laben,
der Künstler ihn begeistern kann.

+
Weltkarte © Frank Wollmann
träumen

von

Ach Ina, oh Ina, oh Ina,
wie schön wäre doch uns're Welt,
ob Frankreich, Deutschland oder China,
zählte nur nicht das schnöde Geld.

+
Geschmack

von

Ihre Reife leuchtet aus dem Feld
und lässt uns von Süßem träumen,
wer es auch hat bestellt,
diese Zeit dürfen wir nicht versäumen.

+
Sumpf

von

Die Nachrichten les ich mit Verdruss,
denn lang schon plagt mich arger Frust,
was uns're Ampelmännchen machen,
ist lang schon nicht mehr nur zum Lachen.

+
Hochgenuss

von

Die Sonne brezelt auf die Stirn,
da braucht es wahrlich Kühlung,
vor allem aber für's Gehirn,
drum nimmt man eine Spülung.

+
Zeichnung Sportler © Frank Wollmann
Anpfiff

von

Wer einmal auf dem Spielfeld war präsent
und Siegesträume hat verspürt,
den Fußball als seine Profession benennt,
den Fuß vom Ball niemals verliert.

+
Dinge

von

Die Arbeitswelt verändert Leben,
die Arbeit stirbt nicht aus.
Sie wird es immer geben,
nur eben jetzt zu Haus.

+
Lebensjahre

von

Der Mensch wird unschuldig geboren,
arglos blickt er in die Welt,
bis dass die Unschuld geht verloren,
weiß er nicht, was sie zusammenhält.

+
verrückte Sachen

von

Ob Regen oder Sonnenschein,
heut lade ich mir liebe Gäste ein.
Der Tag, an dem ich aufgewacht,
hat mich auf diese Welt gebracht.

+
Damen

von

Er braucht immer wieder Frauen,
mit Figur und mit Esprit,
alle blind ihm ja vertrauen,
wissen, er ist ein Genie.

+
Staunen

von

Der Elefant in Etretat
seinen Rüssel tief im Wasser hat.
Auf seinem Rücken Touristen steh'n,
die den Elefanten neugierig beseh'n.

+
verschieden

von

Die Welt verändert sich von Tag zu Tag
und wir, wir leben mittendrin,
was man davon auch sehen mag,
nicht alles ist von edlem Sinn.

+
Ende

von

Fleißig die Deutschen schwitzen,
nur müsst es allen nützen,
derweil die Ampelpolitik,
der and'ren Haushaltlöcher flickt.

+
Lebenszeichen

von

Bist du auf See
oder im Tee,
gar im Knast,
ich glaube es fast.

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Über wortgedanken.de

Erlebtes, Gehörtes und Berührendes ...

halte ich gern mit meinen Worten fest und teile das eine und andere Gedicht mit Freunden, Nachbarn und Kollegen. Sie ermutigten mich, diese Eindrücke und Emotionen von der Natur, den Menschen, den Streiflichtern über Feste, Jahreszeiten u. v. m. einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

So entstehen seit vielen Jahren Gedichte, die ich gelegentlich mit eigenen Zeichnungen oder Fotos illustriere. Menschen ein Lächeln, ein Nachdenken oder auch Tränen der Entlastung schenken zu können, ist das, was mich inspiriert, meine Wahrnehmungen in Wortgedanken zu fassen und zu bebildern.

Sind Sie neugierig geworden? - zögern Sie nicht, entdecken Sie Parallelen zu Ihren eigenen Wahrnehmungen und Befindlichkeiten. Viel Spaß.

Ihr Frank Wollmann, Autor

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