Die neuesten Wortgedanken
Quantensprünge

von

All die Formen, Farben,
nichts drängt die Natur zu Ruhm,
die Prozesse nicht zu vergessen,
kürt sie dennoch zum Heiligtum.

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Wolke in Hasenform © Ina Lilie
Geschichte

von

Auf der Wiese sitzt ein Hase,
glaubt, dass man ihn gar nicht sieht,
mümmelt eifrig dort am Grase,
weiß noch nicht, was ihm gleich blüht.

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kuscheln

von

Auf was die Katze hier gerade lauert,
das fragt sich selbst der fromme Mann,
es ist noch nicht klar untermauert,
weil man's nicht deutlich sehen kann.

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Jahreszeit

von

Der Herbst zieht auch zu Hause ein,
kann es an den Sträußen seh'n,
am Abend erster Kerzenschein,
Rot wird die Sonne untergeh'n.

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Morgentau

von

Ich halte lang den Atem an,
ein solches Schauspiel, solche Pracht,
was uns die Sonne Zaubern kann,
am Tag und gleichfalls in der Nacht.

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Drachenreigen

von

Die Blätter Orange, Rot, Gelb sich zeigen,
das kräftige Grün verliert sich immer mehr,
nicht mehr zu halten an den Zweigen,
bläst sie der Herbstwind hin und her.

+
Morgentau

von

Pfeif dir ein Lied der Gemütlichkeit,
was die Sonne scheinen lässt,
schau nicht auf's Elend dieser Zeit,
Keiner kennt seines Lebens Rest.

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Vertrautes

von

Die Renaissance ist noch zu spüren,
ein zarter Hauch von Festlichkeit.
Sie kann zur Weihnacht uns verführen,
vorm Schloss aus ach so früher Zeit.

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Sorgen

von

Im Wichtelwald herrscht Harmonie,
denn Wichtel streiten sich ja nie.
Zu viel sie von den Kindern wissen,
die Sorgen weinen in die Kissen,

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Besenwirtschaft

von

Der Berg ist für den Wein gemacht,
die Trauben die richt'gen Oechsle haben,
weil viele Stunden die Sonne lacht,
vom Boden sie sich genüsslich laben.

+
Zeit

von

Sehe in den blauen Himmel,
der von links mit Grau bedeckt,
auf der Erde ein Gewimmel,
hab gerade eingecheckt.

+
Mächtig

von

In der Kreidezeit entstanden,
wuchsen all die Schichten auf,
sich in flachen Binnenmeer befanden,
das Meer lief dann später aus.

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Farbenglanz

von

Ein großer Garten lädt uns ein,
lässt uns manch Ansicht so erblicken,
Palais, Figuren aus Marmor und Stein,
wahrlich ein wunderbar Entzücken.

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Bodenkrume

von

Einfach schön sind all die Klänge,
wunderbar die frischen Düfte,
die Natur schenkt uns Gesänge
und dazu noch wilde Düfte.

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Weltkulturerbe

von

Was doch der Frieden kann bewahren
an Stammbaum, Handwerk, Architektur,
an der Weser kann man viel davon erfahren,
was wohl alles war zuvor.

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Freude

von

Heidekraut wie bist du schön,
karg die Böden, oft nur Sand,
kann dich leuchtend blühen seh'n,
dich mein deutsches Heideland.

+
Glück

von

Ein Wesen mit großem Symbol,
schon in der Antike verehrt,
Millionen fühlen sich mit ihm wohl,
es hat einen wicht'gen Stellenwert.

+
Leben

von

Auf der Erde leben können
und die Liebe dort zu finden,
für ein Miteinander brennen,
sich für immer und ewig binden.

+
Vernunft

von

Die Geschichte lehrt uns klar,
alles was schon früher war,
wird auch die Zukunft bringen,
selbst wenn wir um Erkenntnis ringen.

+
brennt

von

Lasst euch die Woche nicht verderben,
wenn auch das Wetter Kapriolen schießt,
wir müssen sowieso mal sterben,
bis dahin aber ausgiebig genießt.

+
Morgenrunde

von

Ein jeder Tag bedarf viel Kraft,
da heißt es Energien frei zusetzen,
damit man seine Ziele schafft,
natürlich nur zum Besten.

+
Stolz

von

Die Altvorderen hatten es in der Hand,
in zwei Jahren stand das Blaue Wunder,
setzten ein ihren Verstand,
so wurde Dresden noch viel bunter.

+
Zukunftsträume

von

Jung und ungestüm wir waren,
kannten keine Zipperlein,
erst später haben wir erfahren,
was sich stellt im Alter ein.

+
Balztanz

von

Der Kranich seine Flügel schlägt,
sich in die Lüfte hoch erhebt
als ein Symbol der Wachsamkeit
mit einem schönen Federkleid.

+
paradiesisch

von

Die Blüten zeigen sich farbenfroh
auf dass Insekten sie befliegen,
ist aber nicht bei allen so,
bei diesen süßen Düften überwiegen.

+
Dünengras

von

Der Himmel glänzt in leuchtend Blau,
Türkis das Meereswasser strahlt,
Strandgelb wohin ich schau,
ein Bild wie frisch gemalt.

+
Frieden

von

Denker, Dichter, fleiß' ger Macher,
Engagement gegen Widersacher,
Ungerechtigkeit verwehren,
Treue mit Partnern ständig mehren,

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Zeichnung Traktor auf Feld © Frank Wollmann
Landwirt

von

Subventionen für Agrar
kann dir die EU bescheren,
diese sind wahrlich nicht rar,
kannst dich kaum dagegen wehren.

+
Ehrfurcht

von

Das Alter boomt in Jahren,
was hat man schon erlebt,
dabei alles erfahren,
wonach die Liebe strebt.

+
Erhaltung

von

Ein Samenkorn im Mutterboden
ruht, bis es endlich keimen kann,
drängt dann zum Licht nach Oben,
den Keimling man dann sehen kann.

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Über wortgedanken.de

Erlebtes, Gehörtes und Berührendes ...

halte ich gern mit meinen Worten fest und teile das eine und andere Gedicht mit Freunden, Nachbarn und Kollegen. Sie ermutigten mich, diese Eindrücke und Emotionen von der Natur, den Menschen, den Streiflichtern über Feste, Jahreszeiten u. v. m. einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

So entstehen seit vielen Jahren Gedichte, die ich gelegentlich mit eigenen Zeichnungen oder Fotos illustriere. Menschen ein Lächeln, ein Nachdenken oder auch Tränen der Entlastung schenken zu können, ist das, was mich inspiriert, meine Wahrnehmungen in Wortgedanken zu fassen und zu bebildern.

Sind Sie neugierig geworden? - zögern Sie nicht, entdecken Sie Parallelen zu Ihren eigenen Wahrnehmungen und Befindlichkeiten. Viel Spaß.

Ihr Frank Wollmann, Autor

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