Jahreszeitenwandel

Schwimmer schwebt über einem Hungerstein der Elbe mit den Jahreszahlen 1893 und 2018 im flachen Wasser
Regenlied

von

Ein Schwimmer wie er im Buche steht,
brauch Wasser zum Schwimmen,
wenn's aber bloß bis zum Knöchel geht,
kann irgendwas nicht stimmen.

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Rosa-oranger Sonnenuntergang über der Dresdner Skyline mit Frauenkirche, passend zum Gedicht "Mosaik des Himmels" von Frank Wollmann
Ferne

von

Ich wäre so gern ein Wolkenpuzzel,
würde mit den Wolken zieh'n,
als winzig kleines Fussel,
von Rom bis nach Berlin.

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Ein Tagpfauenauge sitzt mit weit geöffneten Flügeln auf verwittertem Holz
Admiral

von

Farbenreich sich Wiesen zeigen,
wäre ich jetzt nur ein Schmetterling,
so flög ich durch die Weiten,
ließ treiben mich von sanften Wind.

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Aquarellzeichnung: Eine schwitzende Person steht am Fenster unter einem Ventilator, daneben der Text „Schwitzt Du noch oder klebst Du schon?“
Hitzewelle

von

Genießt die hohen Temperaturen,
es ist ja Energie frei Haus,
"erstickt ist besser, als erfroren",
macht einfach nur das Beste draus.
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Familie am Strand schützt sich mit Sonnencreme, Hüten und Sonnenschirm vor starker Sonne
Blässe

von

Haltet durch, lasst euch nicht garen,
Sonnen kennen kein Erbarmen,
rösten euch mit ihren Strahlen,
dann erlebt ihr Höllenqualen,

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Weiße Schäfchenwolken (Wolkenschafe) ziehen vor strahlend blauem Himmel
Sturm

von

Wolkenschafe ziehen vorüber,
kleine, große sind dabei,
zwischendrin Blau immer wieder,
Schwalben fliegen vogelfrei.
+
Stille

von

Die Sonne strahlt mit einem Lächeln,
am Himmel nur ein Wölkchen schwebt,
man muss sich kühle Luft zufächeln,
sich nicht einmal ein Blatt bewegt.
+
Pink, orange und gelb blühende Azaleen und Rhododendren im grünen Garten
Harmonie

von

Düfte von Rhododendron, Azaleen
durch den grünen Garten zieh'n,
wo die großen Büsche steh'n
und in schönsten Farben blüh'n.
+
Maß

von

Hoch ihr Männer stoßet an,
solang zur Ehr die Sonne lacht,
auf das Besondere vom Mann,
weshalb ihm's Leben Freude macht.

+
verehren

von

Knorrig sich der alte Baum erhebt,
noch ist er blätterlos,
mächtig der Stamm gen Himmel strebt,
ein Bild einfach grandios.
+
Reichtum

von

Der Mensch lernt viel von der Natur
wie sich das Leben dort entfaltet,
denn was so alles kommt da vor,
der Mensch akribisch ja verwaltet.
+
Blüten

von

Vor dem Winter hatten sie sich versteckt,
jetzt glänzen sie in bunter Farbenpracht.
Der Frühling hat sie wieder aufgeweckt,
weil stundenlang die Sonne lacht.
+
Fensterbögen

von

Es stehen Ruinen, alte Mauern,
teils überwuchert, teils freigelegt,
sie sicher noch viele Jahre überdauern,
was haben sie nicht alles schon erlebt.
+
Kamelienboom

von

Carl von Linn'e hat sie benannt,
die Blume, die als Symbol des Frühlings gilt,
als Kamelie wurde sie so weltbekannt,
Formen und Farben ein unvergessliches Bild.
+
Erblickt

von

Der Schnee ist gerade verschwunden,
Wiese und Beete sind wieder frei,
da dauert es nur wenig Stunden
und die Blumenfee, sie eilt herbei.
+
Frühjahrssaat

von

Die Erde lechzt nach Feuchtigkeit,
dem wichtigen Elixier des Lebens,
keine Wolken weit und breit,
auf Regen wartet man vergebens.
+
Schmelze

von

Der Himmel hat sich aufgetan,
vereinzelt nur noch Wolken schweben,
auf dem Mist kräht laut der Hahn,
es soll bald wärmeres Wetter geben.
+
Schnee

von

Der Himmel endlich frei vom Grau,
aufgezogen die Gardine,
zeigt er sich jetzt in klaren Blau,
die Sonne strahlt mit froher Mine.

+
Sonnenlicht

von

Weiß und Grau nun verschwinden,
allerorts der Boden bricht,
woraus sich zarte Pflanzen winden,
mit Blüten streben sie zum Licht.

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mystisch

von

Schemenhaft die Bilder kommen
und im Nebel schnell verschwinden,
erscheinen verzerrt, verschwommen,
ganz bizarre kann man finden.

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Hoffnung

von

Das alte Jahr war turbulent
im Großen wie im Kleinen,
weil stets die Sanduhr rennt,
gab es kaum ein Verweilen.

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Jahreszeit

von

Ein Blumengruß ziert den Raum.
Der Herbst lässt mit ihm grüßen,
als möchte er eine Brücke bau'n,
noch einmal zu genießen.

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Blätterrauschen

von

Ächze nur du alter Baum,
viele Jahresringe dich ja tragen,
hattest sicher manchen Traum,
wovon dich auch so manche plagen.

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Zauberreich

von

Die Sonne nur gedämpft heut scheint,
kein Lüftchen sich bewegt,
selbst der Himmel gar nicht weint,
manch Blatt sich sanft darnieder legt.

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