Jahreszeitenwandel

erwacht

von

Die Morgennebel steigen auf,
geben damit frei die Sicht,
mich zieht's sogleich hinaus
ins strahlend warme Licht.

+
Winter

von

Drei Schneekristalle sich verschwören
und hinab zur Erde sinken,
um den Ablauf auf ihr zu stören,
sie überraschte Menschen finden.

+
Silberglanz

von

Der Winter ohne jeden Schnee,
wie fad sieht dies doch aus,
mir tun davon die Augen weh,
alles nur graue Maus.

+
Winterzeit

von

Guten Morgen in die Welt,
Morgenröte zieht sich Bahn,
dieses Bild mir so gefällt,
hielt es gerne für mich an.

+
Zeichnung © Frank Wollmann
Zukunft

von

Schaut nach vorn und nicht zurück,
Gegenwart wird zur Vergangenheit,
auf ein neues Kalender - Glück,
lädt uns ein, die neue Zeit.

+
Glitzern

von

Es klirrt die Kälte, knistert Schnee,
Äste mit Reif behangen,
den Frost spürt man bis zum Zeh,
nach Wärme das Verlangen.

+
Frost

von

Eisblumen an den Scheiben,
Kinder darauf Namen schreiben,
ihre Lippen daran drücken,
weil uns Blumen doch beglücken,

+
Geruhsamkeit

von

Flocken sich aneinander schmiegen,
bizarre Gebilde so entsteh'n,
Schneeeulen, die nicht fliegen,
kann man im Garten seh'n.

+
Vogelchöre

von

Vogelhäuser wie sozial,
freut die Vögel allemal,
die den Winter hier verbleiben,
aufgeblustert in den Zweigen,

+
Zweige im Winter © Frank Wollmann
Herbst

von

Es flackern die Kerzen im Sonnenlicht,
ein ganz besond'rer Novembertag,
so einen Tag vergisst man nicht,
wenn man diesen Menschen mag.

+
Herbstblätter © Frank Wollmann
Laub

von

Lasst uns den Tag mit Freud genießen,
die Blätter zeigen ihre Pracht,
Pilze aus dem Boden spriesen,
ein Herbsttag, der uns glücklich macht.

+
Herbstblatt schön gefärbt © Ina Lilie
Pastell

von

Die Farben jetzt überall verlaufen,
von Grün zu Gelb, Orange und Rot.
Der Herbst kennt kein Verschnaufen,
denn bald schon ihm der Winter droht.

+
Berglandschaft © Frank Wollmann
Wahrnehmung

von

Es sind die Sinne, die uns begleiten,
Hören, Tasten, Riechen, Schmecken, Sehen
und unsere Erkenntnisse so weiten,
dass wir uns're Welt verstehen.

+
im Hause

von

Es weht nun herbstlich kühl der Wind
und bunte Drachen steigen,
strahlend tanzt das Novemberkind
im pastellnen Blätterreigen.

+
Mut

von

Zieh den Wintermantel an,
weil man nicht viel heizen kann,
denn die Kosten sind gigantisch.
Eine Wurst wärm auf dem Rost,

+
Energie

von

Morgenrot scheint matt ins Zimmer,
würzig fallen Nebelschleier,
überall ein rosa Schimmer,
Grau die Schatten um den Weiher.

+
Verheißung

von

Neuanfang, Liebe Leben,
Weltherrschaft und Sündenfall
Äpfel uns als Zeichen geben
auf der Erde überall.

+
Vielfalt

von

Es fliehen die Farben grell und bunt,
Pastell zieht dafür ein,
jede Veränderung hat seinen Grund,
golden glänzt nun der Wein.

+
spüren

von

Seid leise, ihr hört viel mehr,
wenn die Stille zu euch spricht,
Sehen ist auch Hören,
begleitet von dem Licht,

+
Natur

von

Es bläst der Wind den Himmel leer
von Wolken, die willkommen sind,
die Sonne strahlt umso mehr
und nicht ein einz'ger Tropfen rinnt.

+
Schattenplatz

von

Die Körper transpirieren heftig,
kein Wölkchen ist zu seh'n.
Die Sonne scheint sehr kräftig,
nur mäßig Winde weh'n.

+
Gaumenfreude

von

Beerenzeit gleich Marmeladen kochen,
Früchte warten schon auf's Pflücken,
sehnen uns ja schon seit Wochen,
den Saft aus ihnen rauszudrücken.

+
Sommergarten

von

Ein heißer Tag voller Sonnenschein,
unerbittlich sendet sie ihre Strahlen
eine Abkühlung muss da sein,
zum Glück kann sie Schatten malen.

+
Blütenmeer

von

Kleine Wünsche sind oftmals groß,
nichts davon ist materiell
und lassen uns dennoch nicht los,
nur die Zeit vergeht zu schnell.

+