Jahreszeitenwandel

Ferne

von

Die Sonne zieht auf im Morgenland,
gleißend sie am Himmel steht,
um die Oase aufgetürmter Sand,
der oft vom Wind verweht.

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Ressourcen

von

Für eine Zeitumstellung sind wir nicht geboren,
denn sie ist wider der Natur,
dadurch geht uns so viel verloren,
bis wir eingenordet wie die Uhr.

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brillieren

von

Ein Sonnenfeuer abends glüht,
am Horizont sich Schatten zeigen,
es ist, als wenn manch Wolke blüht,
in diesen rosaroten Reigen.

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pastellne Töne

von

Neu gemischt werden die Farben,
nichts bleibt wie es vorher war,
müssen deshalb bald schon darben,
denn sie werden jetzt ganz rar.

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Choreographie

von

Zwei Türme stolz in den Himmel ragen,
pastellene Kronen ringsumher,
die ersten Drachen sich in die Lüfte wagen,
am bunten Schwanz tragen sie schwer.

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Horizont

von

Ein gülden Band zur Sonne führt,
der Himmel blutrot scheint,
es den Horizont berührt,
sich schmelzend dort vereint.

+
Quantensprünge

von

All die Formen, Farben,
nichts drängt die Natur zu Ruhm,
die Prozesse nicht zu vergessen,
kürt sie dennoch zum Heiligtum.

+
Jahreszeit

von

Der Herbst zieht auch zu Hause ein,
kann es an den Sträußen seh'n,
am Abend erster Kerzenschein,
Rot wird die Sonne untergeh'n.

+
Morgentau

von

Ich halte lang den Atem an,
ein solches Schauspiel, solche Pracht,
was uns die Sonne Zaubern kann,
am Tag und gleichfalls in der Nacht.

+
Drachenreigen

von

Die Blätter Orange, Rot, Gelb sich zeigen,
das kräftige Grün verliert sich immer mehr,
nicht mehr zu halten an den Zweigen,
bläst sie der Herbstwind hin und her.

+
Morgentau

von

Pfeif dir ein Lied der Gemütlichkeit,
was die Sonne scheinen lässt,
schau nicht auf's Elend dieser Zeit,
Keiner kennt seines Lebens Rest.

+
Besenwirtschaft

von

Der Berg ist für den Wein gemacht,
die Trauben die richt'gen Oechsle haben,
weil viele Stunden die Sonne lacht,
vom Boden sie sich genüsslich laben.

+
Zeit

von

Sehe in den blauen Himmel,
der von links mit Grau bedeckt,
auf der Erde ein Gewimmel,
hab gerade eingecheckt.

+
Erhaltung

von

Ein Samenkorn im Mutterboden
ruht, bis es endlich keimen kann,
drängt dann zum Licht nach Oben,
den Keimling man dann sehen kann.

+
Wette

von

Auf Bäumen haben wir gesessen,
die rot in der Sonne strahlten,
Kirschen viel zu viel gegessen,
vor anderen beim Spucken prahlten.

+
Künstlerhand

von

Wolken aller Arten, Formen
ziehen hoch am Firmament,
fühl mich klein und verloren,
wenn unser Himmel brennt.

+
Bestand

von

Schaut man in die Geschichte rein,
sieht man sich ganz plötzlich klein.
Warm-und Kaltzeiten im Wechselspiel,
da sind 100 Jahre nicht sehr viel.

+
Sinne

von

Sanft die Flügel schlagen,
bunte Farben sich erheben,
durch Lüfte werden sie getragen,
dem Sonnenschein entgegen.

+
Stille

von

Spiegelungen durch Sonnenschein,
Schatten Abbilder erzeugen,
Frühling gibt ein Stelldichein,
lässt die Glockenblumen läuten.

+
Knospen

von

Der Frühling will es wahrlich wissen,
den Pinsel führt er sicher in der Hand,
malt bunte Blumenkissen,
vertreibt das Grau nun aus dem Land.

+
Klänge

von

Die Terrassentür steht offen,
die Frau des Hauses am Spinett,
frohe Klänge lassen uns nun hoffen,
der Winter ist jetzt endlich weg.

+
Frisches Grün

von

Eine Explosion weißer Blüten
leuchtet in das Himmelsblau,
im Geäst schon Vögel brüten,
die Natur stellt sich zur Schau.

+
Charm

von

Heut kracht de Sonne uff de Lider,
de Frauen trachen off'ne Mieder,
de Haut verfärbt sich langsam rot,
Vorsicht der dunkle Hautkrebs droht.

+
Verstecken

von

Erschöpft, doch glücklich hockt der Hase,
den Korb hat er jetzt weggestellt,
die Eier liegen bemalt im Grase,
weil er jährlich sein Versprechen hält.

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