Jahreszeitenwandel

Morgentau

von

Ich halte lang den Atem an,
ein solches Schauspiel, solche Pracht,
was uns die Sonne Zaubern kann,
am Tag und gleichfalls in der Nacht.

+
Drachenreigen

von

Die Blätter Orange, Rot, Gelb sich zeigen,
das kräftige Grün verliert sich immer mehr,
nicht mehr zu halten an den Zweigen,
bläst sie der Herbstwind hin und her.

+
Morgentau

von

Pfeif dir ein Lied der Gemütlichkeit,
was die Sonne scheinen lässt,
schau nicht auf's Elend dieser Zeit,
Keiner kennt seines Lebens Rest.

+
Besenwirtschaft

von

Der Berg ist für den Wein gemacht,
die Trauben die richt'gen Oechsle haben,
weil viele Stunden die Sonne lacht,
vom Boden sie sich genüsslich laben.

+
Zeit

von

Sehe in den blauen Himmel,
der von links mit Grau bedeckt,
auf der Erde ein Gewimmel,
hab gerade eingecheckt.

+
Erhaltung

von

Ein Samenkorn im Mutterboden
ruht, bis es endlich keimen kann,
drängt dann zum Licht nach Oben,
den Keimling man dann sehen kann.

+
Wette

von

Auf Bäumen haben wir gesessen,
die rot in der Sonne strahlten,
Kirschen viel zu viel gegessen,
vor anderen beim Spucken prahlten.

+
Künstlerhand

von

Wolken aller Arten, Formen
ziehen hoch am Firmament,
fühl mich klein und verloren,
wenn unser Himmel brennt.

+
Bestand

von

Schaut man in die Geschichte rein,
sieht man sich ganz plötzlich klein.
Warm-und Kaltzeiten im Wechselspiel,
da sind 100 Jahre nicht sehr viel.

+
Sinne

von

Sanft die Flügel schlagen,
bunte Farben sich erheben,
durch Lüfte werden sie getragen,
dem Sonnenschein entgegen.

+
Stille

von

Spiegelungen durch Sonnenschein,
Schatten Abbilder erzeugen,
Frühling gibt ein Stelldichein,
lässt die Glockenblumen läuten.

+
Knospen

von

Der Frühling will es wahrlich wissen,
den Pinsel führt er sicher in der Hand,
malt bunte Blumenkissen,
vertreibt das Grau nun aus dem Land.

+
Klänge

von

Die Terrassentür steht offen,
die Frau des Hauses am Spinett,
frohe Klänge lassen uns nun hoffen,
der Winter ist jetzt endlich weg.

+
Frisches Grün

von

Eine Explosion weißer Blüten
leuchtet in das Himmelsblau,
im Geäst schon Vögel brüten,
die Natur stellt sich zur Schau.

+
Charm

von

Heut kracht de Sonne uff de Lider,
de Frauen trachen off'ne Mieder,
de Haut verfärbt sich langsam rot,
Vorsicht der dunkle Hautkrebs droht.

+
Verstecken

von

Erschöpft, doch glücklich hockt der Hase,
den Korb hat er jetzt weggestellt,
die Eier liegen bemalt im Grase,
weil er jährlich sein Versprechen hält.

+
Stimmung

von

Es winkt der Becher auf den Wiesen,
oh Polenztal wie bist du schön,
der Frühling liegt uns jetzt zu Füßen,
durch dieses Tal sollte man geh'n.

+
Mittagssonne

von

Die Scheren, Sägen nun geschwungen,
dass Licht kommt in das Dunkel rein
dass sich entfalten nun die Jungen,
Verjüngung muss im Frühjahr sein.

+
Farbe

von

Ich kann's noch gar nicht fassen
wie alles explodiert,
der Winter muss hier passen,
der Frühling inszeniert.

+
Winterlandschaft © Frank Wollmann
weiße Flocken

von

Ach wie hab ich gut geschlafen
nach dem lieben Abendgruß
und den vielen Wolkenschafen,
jetzt ist aber damit Schluss.

+
Planet

von

Schau mir täglich Menschen an,
was sie doch hervorgebracht,
Zweifel ich nicht leugnen kann,
was dies wohl zunichtemacht.

+
Landschaft im Nebel © Frank Wollmann
Raureif

von

Eingefärbt das Himmelszelt,
Blau, Weiß, Rot die Farben,
aufgewacht ist jetzt die Welt
mit allen ihren Narben.

+
Pracht

von

Ganz solitär am Feldrand lebt
ein Baum in voller Pracht.
Es ist eine Eiche, die sich erhebt,
von Mutter Natur hervorgebracht.

+
Lebenslicht

von

Die Sonne schenkt uns alles Leben,
sehen wir sie sich zum Firmament erheben,
erklingen Töne ringsumher
von hohen Gipfeln bis zum Meer.

+