Die neuesten Wortgedanken
Meißen Rathaus Weihnachtsmarkt (MATE Theme für Contao)
Weihnachtszauber

von

Welcher Frohsinn, welche Freude
ziehen durch verschneite Gassen,
voller Hoffnung all die Leute,
die sich vom Fest verführen lassen.

+
Duft

von

Die Kälte kann man nicht vermeiden
in winterlicher Jahreszeit,
ein Öfchen sollt man betreiben,
verbrennen manchen trock'nen Scheit.

+
Zeichnung Weihnachtsstollen © Frank Wollmann
Aromen

von

Es verkriechen sich Rosinen,
gleichfalls Orange-- und Zitronat,
so dass im Teig mittendrinnen,
jedes so sein Plätzchen hat.

+
Wünsche

von

Oh Nikolaus, oh Nikolaus,
die Nacht soll schnell vergeh'n,
stell dir geputzte Schuhe raus,
werd morgens danach seh'n.

+
verflossen

von

Ein morgendlicher Augenwisch,
man möchte gar nicht daran denken,
da stehen Kerzen auf dem Tisch,
gesäumt von mancherlei Geschenken.

+
Zuversicht

von

Ein Leben zerbrechlich bleibt zu jeder Zeit,
darum sollst du jeden Tag genießen,
sei zu Unmöglichen bereit,
weißt nicht, wann sich die Türen schließen.

+
Veränderung

von

Es war die Zeit, in der man dachte,
ob man die richt'gen Schritte machte,
wenn man von seiner Scholle geht,
über welche so mancher Sturm geweht.

+
Leben

von

Hört den Chor der Engelsschar,
friedlich hallt ihr zarter Klang,
als Eva ihren Sohn gebar,
fing ein neues Leben an.

+
Heimlichkeit

von

Hell erstrahlt der Kerzen Licht,
wohin man jetzt auch schaut,
es das Novembergrau durchbricht,
Friedensglocken erklingen laut.

+
Heimlichkeit

von

Zeitig senkt sich Dunkelheit.
Wärmer ist es in den Stuben.
Draußen es bald schon schneit,
Rodelspaß für Mädchen, Buben.

+
Wunsch

von

Ein Hund ging einmal auf Reisen
und suchte auf der Welt nach einem Weisen,
der wie er in seiner Einfältigkeit gedacht,
die Welt liebenswerter macht,

+
Dresden Bühlau Landschaft © Frank Wollmann
vogelfrei

von

Die Jahreszahl zählt sich bergauf,
doch nicht die Jahre wirklich zählen,
es ist des Lebens unruhiger Lauf,
den unsere Gedanken quälen.

+
liebevoll

von

Es ist der Puls der Jahreszeit,
dass Bäume stehen ohne Kleid,
der Frost in alle Ritzen zieht,
nur noch die Eisblume erblüht.

+
Kind schläft © Frank Wollmann
Stimme

von

Guten Morgen "kranke Maus",
siehst heut nicht so fröhlich aus.
Zwickts dich, läuft der Schnupfen,
musst du gar noch übel Husten,

+
Zeichnung Winter © Frank Wollmann
Glitzern

von

Der Raureif legt sich schlafen
auf Dächer, Blätter und auf Rasen,
glänzt in dem Netz der Spinnen,
vor Raureif gibt es kein Entrinnen.

+
Herbstblatt schön gefärbt © Ina Lilie
umschmeichelt

von

Ein jedes Jahr tritt Herbstzeit ein
und Frühjahrssünden aufersteh'n,
geerntet wird der gold'ne Wein,
ein Herbstkind möcht die Welt versteh'n.

+
Wechsel

von

Es wärmt der Sonne gülden Glanz,
die Farben ändern sich nun schnell,
begeben sich zum letzten Tanz
in allen Facetten von Pastell.

+
Arbeitsgruppen

von

Mehr Stellen brauch mer, is doch klar,
weil lang schon nichts wie früher war,
wo man noch stand zum eig'nen Wort,
jetzt gibt man Verantwortung einfach fort.

+
Brücke © Frank Wollmann
verbinden

von

Brücken haben ihren Sinn,
sollten lange halten,
schauen wir mal richtig hin,
sind es meist die Alten.

+
Ehrfurcht

von

Es ruft Tirol mit seinen Bergen.
Die Hänge grün ins Tal sich zieh'n,
man fühlt sich wie bei sieben Zwergen,
der Aufstieg emsiges Bemüh'n.

+
Herbstblätter © Frank Wollmann
des Herbstes Kleid

von

Die Vögelschwärme steigen auf,
die Blätter färben sich nun ein,
es ist des Herbstes steter Lauf,
Hochkonjunktur in Brennerein.

+
Phantasieland

von

Erde, Himmel und das Meer,
Farben sind das bunte Leben,
sind sie jedoch komplementär,
sie sich beim Mischen aufheben.

+
Burg Ranis. Foto © Ina Lilie
Aus luftiger Höhe

von

Ein Ritter einst nach Ranis ritt
und als er ankam, ungelogen,
weil er an arger Armut litt,
hat der den Berg bezogen.

+
Zeichnung Berglandschaft © Yuliya Drogalova
stark sein

von

Des Lebens Weg sehr oft mäandert,
selbst wenn man ihn geht auch zu Zwein,
so kommt es immer doch im Leben,
dass einer weiter geht allein.

+
festes Band

von

Wer immer sich vereint zur Gruppe,
kann Stärke demonstrieren,
ob Delphin, Ente oder Puppe,
ihr Handeln wird zum Siege führen.

+
Erfahrungen

von

Im Alter wohl das Tempo sinkt,
die Neugier, sie bleibt ungebrochen,
die Lebensmelodie anders klingt,
dafür ist man jetzt unerschrocken.

+
erkunden

von

Auf den Campingplätzen, da ist stets was los,
brauchst bloß die Camper fragen,
gleich ob Klein oder Groß,
alle die Freiheit genießen,
beim Morgen- und Abendrot.

+
Respekt

von

Doch! Ich weeses ganz genau,
Fische musses geben,
Aal, Hering, Schleie, Kabeljau
in der Ostsee leben.

+
Wanderstock

von

Kräftig drängt das Morgenlicht
Nebel über Felder ziehen,
Wärme legt sich auf's Gesicht,
des Tages freundliches Bemühen.

+
brennt

von

Reingelassen, ungeprüft, unregistriert,
nicht einmal mit Fingerprint erfasst,
sind so viele reinmarschiert,
so die Sicherheit verblasst.

+

Über wortgedanken.de

Erlebtes, Gehörtes und Berührendes ...

halte ich gern mit meinen Worten fest und teile das eine und andere Gedicht mit Freunden, Nachbarn und Kollegen. Sie ermutigten mich, diese Eindrücke und Emotionen von der Natur, den Menschen, den Streiflichtern über Feste, Jahreszeiten u. v. m. einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

So entstehen seit vielen Jahren Gedichte, die ich gelegentlich mit eigenen Zeichnungen oder Fotos illustriere. Menschen ein Lächeln, ein Nachdenken oder auch Tränen der Entlastung schenken zu können, ist das, was mich inspiriert, meine Wahrnehmungen in Wortgedanken zu fassen und zu bebildern.

Sind Sie neugierig geworden? - zögern Sie nicht, entdecken Sie Parallelen zu Ihren eigenen Wahrnehmungen und Befindlichkeiten. Viel Spaß.

Ihr Frank Wollmann, Autor

Instagram:
@wortgedanken.de