Die neuesten Wortgedanken
Passagiere

von

Ahoi, Ahoi es ruft die Ferne,
die Schiffssirene dröhnt im Hafen,
der Bootsmann steht an der Bordlaterne,
er hat die Abfahrt fast verschlafen.

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Zauber

von

Es steht im Raum die Weihnachtszeit.
Geschenke werden jetzt gesucht,
die Wichtel stehen längst bereit,
fertigen, was per Wunschzettel gebucht.

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Ausgelassenheit

von

Die Friedensbäume längst aufgestellt
auf Weihnachtsmärkten hier im Land,
sie ragen bis ins Sternenzelt,
bilden ein wahrlich friedlich Band.

+
Jahreszahl

von

Die Jahre auf einer Kette aufgereiht,
wie unterschiedlich sie doch sind.
Durch das Erwachsensein befreit,
werden schwächer die Erinnerungen ans Kind.

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füreinander

von

Ein Tier kann Kamerad dir sein,
wenn Mensch und Tier sich gut versteh'n,
keiner von beiden ist dann allein,
können gemeinsam durch's Leben geh'n.

+
Jahreszeit

von

Ein Blumengruß ziert den Raum.
Der Herbst lässt mit ihm grüßen,
als möchte er eine Brücke bau'n,
noch einmal zu genießen.

+
Zeichnung Wald © Frank Wollmann
Sichtachsen

von

Fern der Heimat einzutauchen
in unbekannte, exotische Gefilde,
Wälder dicke Nebel rauchen,
alles festgehalten auf dem Bilde.

+
Blätterrauschen

von

Ächze nur du alter Baum,
viele Jahresringe dich ja tragen,
hattest sicher manchen Traum,
wovon dich auch so manche plagen.

+
Zauberreich

von

Die Sonne nur gedämpft heut scheint,
kein Lüftchen sich bewegt,
selbst der Himmel gar nicht weint,
manch Blatt sich sanft darnieder legt.

+
Ferne

von

Die Sonne zieht auf im Morgenland,
gleißend sie am Himmel steht,
um die Oase aufgetürmter Sand,
der oft vom Wind verweht.

+
Ressourcen

von

Für eine Zeitumstellung sind wir nicht geboren,
denn sie ist wider der Natur,
dadurch geht uns so viel verloren,
bis wir eingenordet wie die Uhr.

+
Zeit

von

Wir sind nur Zwerge der Natur,
täglich können wir dies spüren,
erbärmlich irdische Kreatur,
die sich selbst aufs Schafott wird führen.

+
Behandlung

von

Der Bohrhammer dröhnt im Asphalt,
die Möwen suchen schnell das Weite.
Die Zähne verlieren an Halt,
beim Zahnarzt ich dann weiter leide.

+
brillieren

von

Ein Sonnenfeuer abends glüht,
am Horizont sich Schatten zeigen,
es ist, als wenn manch Wolke blüht,
in diesen rosaroten Reigen.

+
pastellne Töne

von

Neu gemischt werden die Farben,
nichts bleibt wie es vorher war,
müssen deshalb bald schon darben,
denn sie werden jetzt ganz rar.

+
Friedenston

von

Hört ihr von fern den Friedenston,
von Glocken, die in Türmen aufgehangen,
hast du Kinder, gar Enkel schon,
musst von nun an um sie bangen.

+
Prinzen

von

Ein Mädchen vom Märchen inspiriert,
wird von einem Frosch verführt,
welcher mit großen Augen verschmitzt,
auf dem Rand des Brunnens sitzt.

+
Choreographie

von

Zwei Türme stolz in den Himmel ragen,
pastellene Kronen ringsumher,
die ersten Drachen sich in die Lüfte wagen,
am bunten Schwanz tragen sie schwer.

+
Horizont

von

Ein gülden Band zur Sonne führt,
der Himmel blutrot scheint,
es den Horizont berührt,
sich schmelzend dort vereint.

+
Quantensprünge

von

All die Formen, Farben,
nichts drängt die Natur zu Ruhm,
die Prozesse nicht zu vergessen,
kürt sie dennoch zum Heiligtum.

+
Wolke in Hasenform © Ina Lilie
Geschichte

von

Auf der Wiese sitzt ein Hase,
glaubt, dass man ihn gar nicht sieht,
mümmelt eifrig dort am Grase,
weiß noch nicht, was ihm gleich blüht.

+
kuscheln

von

Auf was die Katze hier gerade lauert,
das fragt sich selbst der fromme Mann,
es ist noch nicht klar untermauert,
weil man's nicht deutlich sehen kann.

+
Jahreszeit

von

Der Herbst zieht auch zu Hause ein,
kann es an den Sträußen seh'n,
am Abend erster Kerzenschein,
Rot wird die Sonne untergeh'n.

+
Morgentau

von

Ich halte lang den Atem an,
ein solches Schauspiel, solche Pracht,
was uns die Sonne Zaubern kann,
am Tag und gleichfalls in der Nacht.

+
Drachenreigen

von

Die Blätter Orange, Rot, Gelb sich zeigen,
das kräftige Grün verliert sich immer mehr,
nicht mehr zu halten an den Zweigen,
bläst sie der Herbstwind hin und her.

+
Morgentau

von

Pfeif dir ein Lied der Gemütlichkeit,
was die Sonne scheinen lässt,
schau nicht auf's Elend dieser Zeit,
Keiner kennt seines Lebens Rest.

+
Vertrautes

von

Die Renaissance ist noch zu spüren,
ein zarter Hauch von Festlichkeit.
Sie kann zur Weihnacht uns verführen,
vorm Schloss aus ach so früher Zeit.

+
Sorgen

von

Im Wichtelwald herrscht Harmonie,
denn Wichtel streiten sich ja nie.
Zu viel sie von den Kindern wissen,
die Sorgen weinen in die Kissen,

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Besenwirtschaft

von

Der Berg ist für den Wein gemacht,
die Trauben die richt'gen Oechsle haben,
weil viele Stunden die Sonne lacht,
vom Boden sie sich genüsslich laben.

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Zeit

von

Sehe in den blauen Himmel,
der von links mit Grau bedeckt,
auf der Erde ein Gewimmel,
hab gerade eingecheckt.

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Über wortgedanken.de

Erlebtes, Gehörtes und Berührendes ...

halte ich gern mit meinen Worten fest und teile das eine und andere Gedicht mit Freunden, Nachbarn und Kollegen. Sie ermutigten mich, diese Eindrücke und Emotionen von der Natur, den Menschen, den Streiflichtern über Feste, Jahreszeiten u. v. m. einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

So entstehen seit vielen Jahren Gedichte, die ich gelegentlich mit eigenen Zeichnungen oder Fotos illustriere. Menschen ein Lächeln, ein Nachdenken oder auch Tränen der Entlastung schenken zu können, ist das, was mich inspiriert, meine Wahrnehmungen in Wortgedanken zu fassen und zu bebildern.

Sind Sie neugierig geworden? - zögern Sie nicht, entdecken Sie Parallelen zu Ihren eigenen Wahrnehmungen und Befindlichkeiten. Viel Spaß.

Ihr Frank Wollmann, Autor

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