Die neuesten Wortgedanken
Sinne

von

Die Sinne sich in Bildern zeigen,
sobald das Wörtchen "Naschen" fällt,
die Phantasien sich daran weiden,
je nach dem, was einem dran gefällt.

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Festmahl

von

Unterm Kessel lodert Feuer,
drinnen schon der Gulasch schwitzt,
alle freuen sich ungeheur,
dass das Süppchen sich erhitzt.

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Elefanten-Apotheke

von

Einer Krähe, die wohl krank,
wurde ein Rezept geschrieben,
schob's nicht lange auf die Bank,
wollte gleich zur Apotheke fliegen.

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Gekeltert

von

Die Traubenlese ist vorüber,
die Feldmaus staunt nicht schlecht,
denn jährlich immer wieder,
bleibt ihr ein guter Rest.

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aufgeschlagen

von

Im Leben bedarf es offener Türen,
durch welche man Räume entdeckt,
je nach Erfahrung wird man spüren,
ob Gutes in dem Raum ja steckt.

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Frieden

von

Es brodelt auf der ganzen Welt,
nichts ist mehr wie vorher,
was hat man in der Schule uns erzählt,
stellt ein sich immer mehr.

+
aufgeschlagen

von

Die Etikette mahnt
ein höfischen Benehmen
und jeder hier schon ahnt,
aansonsten muss man sich schämen.

+
Wellenschauspiel

von

An der See tritt Ruhe ein,
Touristenzeit geht nun vorüber,
jetzt genießt man fast allein,
diese Zeit kommt jährlich wieder.

+
Eindrücke

von

Rund sich die Erde präsentiert,
Entfernungen berechenbar,
wohin der Weg auf ihr auch führt,
ein Anfang und ein Ende war.

+
Künste

von

Uralt sind die Symmetrien,
durchziehen Werden und Verschwinden,
nicht ausgedacht gar vom Genie,
wir sie in der Natur schon finden.

+
Lieben

von

Erkennen baut auf Wissen und Erfahrung,
kann so die Lage gut bewerten,
da wird das Wesentliche zur Offenbarung
und kann uns erden.

+
Genießen

von

Haste gestern gar gelacht,
weil's altern Spaß gemacht.
Hörst de Knochen knacken,
schlaff wer'n schon de Backen,

+
Wolkenformation © Frank Wollmann
Lieben

von

Du bist in den Erinnerungen gefangen,
viele Bilder blättern auf,
nach prallen Leben unser Verlangen,
das Ende ist des Lebens Lauf.

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Winterschuh

von

Die Einen sagen so, die Anderen sagen so,
Wetter ist stets relativ,
kommt darauf an, wann und wo
und wer die Wettergötter rief.

+
Genusszeit

von

Strand von Villen hier gesäumt,
Bars laden zum Verweilen ein,
man vergisst und träumt,
genießt den heißen Wein.

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Hoffnung

von

Das alte Jahr war turbulent
im Großen wie im Kleinen,
weil stets die Sanduhr rennt,
gab es kaum ein Verweilen.

+
Dorheme

von

De Zweesamkeit wie isse scheen,
de Jahre sieht mor uns schon an,
durch Dick und Dünn zusammengeh'n,
dabei mor viel erleben kann.

+
Technik

von

Die erste deutsche Amateurfunklizens
ist älter als das Grundgesetz,
der Hobbywert gleicht einem Benz,
heut ist es ein verzweigten Netz.

+
Verzehr

von

Früh morgens, wenn die Sonne lacht,
der Tisch ist reichlich schon gedeckt,
hat Hunger sich längst breit gemacht,
die erste Mahlzeit wahrlich schmeckt.

+
Sternenschein

von

Frieden liegt über der Stadt,
Kirchentore stehen offen,
wer die Liebe in sich hat,
wird auch weiter auf ihn hoffen.

+
Überlebenden

von

"Papa leuchten da Weihnachtssterne?"
"Sei ganz still mein Kind."
Donner grollt in der Ferne,
nichts Gutes das Leuchten bringt.

+
Frieden

von

Lange habe ich nachgedacht:
"Was soll ich auf den Wunschzettel schreiben?"
Gegrübelt habe ich manche Nacht,
es soll doch für ewig bleiben.

+
Friedlichkeit

von

Es fallen Flocken hier und da,
der Winter ist nun schon so nah,
die Kinder spüren Heimlichkeit,
Halleluja, Halleluja, Halleluja,
Haleluhuhuja.

+
Frohsinn

von

Wir schauen nicht auf all die Jahre,
die bereits verflossen sind,
uns stören keine grauen Haare,
sind fröhlich wie einst als Kind.

+
Tradition

von

Was bei uns schafft der Nikolaus,
in Niederlanden von Zwarte Piet begleitet,
Geschenke steckt in Strümpfe vor dem Haus,
allen viel Freude damit bereitet.

+
Passagiere

von

Ahoi, Ahoi es ruft die Ferne,
die Schiffssirene dröhnt im Hafen,
der Bootsmann steht an der Bordlaterne,
er hat die Abfahrt fast verschlafen.

+
Zauber

von

Es steht im Raum die Weihnachtszeit.
Geschenke werden jetzt gesucht,
die Wichtel stehen längst bereit,
fertigen, was per Wunschzettel gebucht.

+
Ausgelassenheit

von

Die Friedensbäume längst aufgestellt
auf Weihnachtsmärkten hier im Land,
sie ragen bis ins Sternenzelt,
bilden ein wahrlich friedlich Band.

+
Jahreszahl

von

Die Jahre auf einer Kette aufgereiht,
wie unterschiedlich sie doch sind.
Durch das Erwachsensein befreit,
werden schwächer die Erinnerungen ans Kind.

+
füreinander

von

Ein Tier kann Kamerad dir sein,
wenn Mensch und Tier sich gut versteh'n,
keiner von beiden ist dann allein,
können gemeinsam durch's Leben geh'n.

+

Über wortgedanken.de

Erlebtes, Gehörtes und Berührendes ...

halte ich gern mit meinen Worten fest und teile das eine und andere Gedicht mit Freunden, Nachbarn und Kollegen. Sie ermutigten mich, diese Eindrücke und Emotionen von der Natur, den Menschen, den Streiflichtern über Feste, Jahreszeiten u. v. m. einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

So entstehen seit vielen Jahren Gedichte, die ich gelegentlich mit eigenen Zeichnungen oder Fotos illustriere. Menschen ein Lächeln, ein Nachdenken oder auch Tränen der Entlastung schenken zu können, ist das, was mich inspiriert, meine Wahrnehmungen in Wortgedanken zu fassen und zu bebildern.

Sind Sie neugierig geworden? - zögern Sie nicht, entdecken Sie Parallelen zu Ihren eigenen Wahrnehmungen und Befindlichkeiten. Viel Spaß.

Ihr Frank Wollmann, Autor

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